Mickie Krause, ist der Goethe unter den Musikvirtuosen. Zu seinen bahnbrechenden Werken gehören Stücke wie: „Zeig doch mal die Möpse“, Finger im Po, Mexiko“, „Wau, wau, geile Sau“, „Oma juckt die Ventile“ oder „Halt die Nüsse fest, jetzt wird geblasen“.
Bekannt wurde er auch durch feinfühligen Liebesarien wie „Geh mal wieder Bier holen, du wirst schon wieder hässlich.“ In Zeiten vom Me-Too fragt man sich, wo bleibt hier der Gleichstellungsbeauftragte? Krause war übrigens früher Jugend und Heimerzieher. Jetzt ahnt man, wie es zur PISA Generation kommen konnte.
Der Höhepunkt der deutschen Dichtkunst bildet ein Titel mit dem Namen: „Jonny Däpp“. Der Refrain dieses vielschichtigen Meisterwerkes geht folgendermaßen: „Johnny Däpp, Däpp Däpp Däpp Johnny Däpp Däpp Johnny, Johnny Däpp Däpp Däpp, Johnny Däpp Däpp…“
So geht das noch ungefähr 30 Mal. Und das ist gut so. Viele süffige Mallorca-Urlauber können so nach dem dritten mal hören, den Text fast richtig mitsingen. Der…ich nenne ihn mal Sänger, nennt sich Lorenz Büffel. Ein durchaus passender Name. Was auch passt ist die Bezeichnung Malle und Melanie Müller. Die ehemalige Charakterdarstellerin singt dort nämlich ihren weitsichtigen Titel: „Die Evolution ist in Gefahr“.

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